Simone Alex gewann siebzehnjährig den ersten Preis beim VdMK-Gesangswettbewerb in der Kategorie ohne Ausbildung und studierte daraufhin als Stipendiatin in Detmold und Hamburg Gesang.
Meisterkurse bei Birgit Nilsson, Judith Beckmann und Elisabeth Grümmer gaben ihr entscheidende Impulse. Mit Gastverträgen war sie an den Bühnen Detmold, Münster und Hamburg sowie eine Spielzeit in Lüneburg als lyrischer Mezzosopran engagiert, bevor sie ganz ins Konzertfach wechselte.
Von 1989 bis 1996 konnte sie als festes Mitglied des RIAS - Kammerchores Berlin unter Dirigenten wie Abbado, Barenboim, Albrecht(u.a.) musikalische Höhepunkte des internationalen Konzertlebens mitgestalten.
Auch in den Bereichen «alte Aufführungspraxis» (Harnoncourt, Réné Jacobs, Marcus Creed) und in der zeitgenössischen Musik sammelte sie in vielen Konzerten, sowie bei CD - und Rundfunkaufnahmen große Erfahrung.
Bei den Schwetzinger Festspielen war sie als Solistin in einer Urauffürung Violeta Dinescus und auf der Biennale Venedig mit Werken von Luigi Nono zu hören.
Durch den Dirigenten Israel Yinon, mit dem sie die deutsche Erstaufführung von Hans Krásas „Sinfonie mit Altsolo“ in Berlin sang, wurden ihr in besonderer Weise die Werke jüdischer, in Auschwitz ermordeter Komponisten erschlossen. In diesem Zusammenhang standen auch Konzerte in Prag/Theresienstadt sowie Rundfunkaufnahmen der „Galgenlieder für großes Orchester und Alt“ von Krása mit der BBC Manchester. In der Planung befinden sich noch die Streichquartette mit Alt von Victor Ullmann.
Sie ist vor allem in Süddeutschland eine gefragte Konzertsängerin und wird wegen ihrer schlanken Stimmführung auch besonders gerne von Barockorchestern engagiert.
Seit 1996 widmet sie sich zusätzlich mit großem Engagement der Gesangspädagogik. Eine Darstellung ihres Konzeptes finden Sie auf der entsprechenden Seite.
Sie ist verheiratet und hat eine Tochter.